"Phantastischer Realismus"

Vita

Mag.art .Mario SCHLEINZER

1961 geboren in Wien

1985-87 4 Semester Malerei an der Wiener Kunstschule

1987-92 Studium der Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse Prof. Wolfgang Hutter.

Seit 1990 Lehrtätigkeit an der Wiener Kunstschule, der Künstlerischen Volkshochschule sowie der VHS Donaustadt.

2012 Eintrag in das Lexikon der Phantastischen Realisten

 

Kurzbiographie Mario Schleinzer (Autor: Marlene Haag)

Mario Schleinzer wurde am 31. März 1961 in Wien geboren. Aufgewachsen ist der Künstler jedoch in Himberg, einer Gemeinde in Niederösterreich, die wenige Kilometer südlich von Wien liegt. Das Pendeln zwischen Großstadt und beschaulichem Dorfleben begleitete den Künstler von Kindheit an, bis Schleinzer Anfang der 1990er seine Heimat ganz in Wien fand.

Aufgewachsen am Lande, in einem gutbürgerlichen Umfeld, das jedoch kein ausgeprägtes Interesse an den schönen Künsten zeigte, entschied sich Mario Schleinzer für eine andere Welt und ging 1985 an die Wiener Kunstschule, an der er vier Semester Malerei bei Peter Carer studierte. In der Kunstschule fand Schleinzer endlich Gleichgesinnte, war doch das Leben am Lande ganz anderen Interessen gewidmet. Seine Begeisterung und sein Talent für die Malerei führten dazu, dass Carer eine Bewerbung an der Hochschule für angewandte Kunst empfahl. In der Klasse von Wolfgang Hutter fand Mario Schleinzer mit seinen surrealen, phantastischen Bildern seine künstlerische Heimat. Mit dem Eintrag in das Lexikon der phantastischen Künstler im Jahr 2012 reiht sich Schleinzer auch in der Literatur in die Liste seiner berühmten Vorgänger und Lehrer ein.

Bereits zu Studienzeiten an der Hochschule begann Schleinzer mit seiner Lehrtätigkeit an der Wiener Kunstschule sowie an unterschiedlichen Standorten der Wiener Volkshochschulen. Der Kontakt zu seinen Schülern, das Unterrichten und Weitergeben von Erfahrung und Wissen, um schließlich zu sehen, wie sich Schüler über die Jahre entwickeln, ist bis heute eine Freude für ihn geblieben.

Die Malerei bedeutet für Mario Schleinzer eine Schau nach Innen. Er bedarf keiner langen Reisen in weite, fremde Länder, wenn sich Weite und Fremde der eigenen, so kurzen Existenz auf dieser Welt kaum entschlüsseln lassen. Die Welt zu erkunden bedeutet für ihn, die eigentliche Existenz des Menschen im Inneren aufzuspüren. Die Malerei ermöglicht dem Künstler nicht nur eine besondere Kommunikation mit sich selbst, sie ist für ihn auch die einzige Möglichkeit, die Komplexität von Wahrnehmung überhaupt zum Ausdruck bringen zu können. Es ist eine Visualisierung von Gefühlen und Gedanken und es ist eine Schau auf Reflexionen der Eindrücke der Außenwelt. Durch die Bilder passiert eine Zurschaustellung innerster Empfindungen, deren Offenlegung zugleich durch den Symbolwert der dargestellten Gegenstände, Formen und Farben geschützt werden. Der Künstler öffnet sich der Welt, lädt ein zu einem Blick ins Innerste und dennoch wird der Betrachter im Ungewissen gelassen.

Zur Technik und Rahmung der Bilder:
Die Malerei wird auf einer selbst vorbearbeiteten Hartfaserplatte ausgeführt. Nach der Übertragung einer Entwurfszeichnung entsteht in unzähligen Arbeitsschritten mit Farbstiften und Schichten wässriger Acrylfarben das Bild. Im Anschluss folgen viele Schichten mit transparenten Harzölfarben, sodass zum Beispiel Licht und Schatten der Untermalung zu sehen bleiben. Mit einem Schlussfirnis wird die Malerei versiegelt.
Alle Bilder sind vom Künstler selbst gerahmt. Ein dünner, goldener Holzrahmen umfängt das Bild selbst, welches wiederum auf einer mit feiner, weißer Baumwolle überzogenen Platte befestigt ist, die ihrerseits auch von einem feinen, goldenen Holzrahmen gefasst wird.

(Haag Marlene, 2014)


One Response

  1. Ich bin durch den Namen zufällig auf diese Seite gestoßen. Die Bilder und diese Art der Malerei gefallen mir sehr, wie auch die Person des Künstlers.

    3. Februar 2017 at 06:09

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